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Altenbetreuung allgemein

Altenbetreuung allgemein

Welche Möglichkeiten für Anstellung einer 24h Stunden Pflegekraft oder 24h Altenbetreuung gibt es:

ENTSENDUNG DURCH DAS HEIMATLAND

Die dritte Variante: In der EU gilt Dienstleistungsfreiheit, das heißt, eine polnische Firma darf Pflegehilfen nach Deutschland entsenden. Die Betreuer und Betreuerinnen sind in diesem Fall weiter in ihrem Heimatland angestellt und zahlen dort Steuern und Sozialbeiträge

EINE HILFSKRAFT FEST ANSTELLEN

Seit Mai 2011 dürfen Arbeitsverträge mit Betreuungskräften direkt geschlossen werden. Die Hilfsperson muss offiziell bei der Meldebehörde angemeldet werden und benötigt eine Lohnsteuerkarte, die der Arbeitgeber beantragen muss. Außerdem ist eine Unfallversicherung abzuschließen.

Der Nachteil des Modells ist, dass die Familie als Arbeitgeber Risiken trägt. Im Krankheitsfall muss sie die angestellte Hilfe weiter bezahlen, bei Schwierigkeiten gibt es niemanden, der schlichtet. Weil deutscher Mindestlohn plus Sozialversicherungsbeiträge gezahlt und Urlaubsvertretungen zusätzlich organisiert werden müssen, ist diese Variante vergleichsweise teuer. Monatlich fallen circa 3000 Euro an, für Kost und Logis können rund 370 Euro abgezogen werden.

SELBSTSTÄNDIGE BEAUFTRAGEN

Haushaltshilfen können auch als Selbstständige auftreten. Für die Arbeitgeber bedeutet das weniger Verantwortung und geringere Kosten. Die Helfer müssen selber ein Gewerbe anmelden und arbeiten auf eigene Rechnung. Voraussetzung ist allerdings, dass sie in mindestens zwei Haushalten arbeiten – ansonsten handelt es sich um eine Scheinselbstständigkeit, und die ist für beide Seiten strafbar. Schwierig wird es also schon, wenn die Betreuungskraft wie im Fall von Frau B. mit im Haus wohnen soll. Über Portale wie Pflegeagenten, Pflegeprofis oder Haushaltshilfen.de lassen sich freiberufliche Hilfen finden.

GEFÄHRLICHE SCHWARZARBEIT

Unter Betroffenen kursieren jedoch auch Telefonnummern von Schwarzarbeitern. Sie bieten 24-Stunden-Betreuung für teilweise weniger als 1000 Euro im Monat. „Wer jemanden schwarz beschäftigt, kann wegen Steuerhinterziehung und Betrugs belangt werden“, warnt Hegemann aber. Und: Sollte es vorkommen, dass Wertgegenstände verschwinden oder die zu pflegende Person unsanft behandelt wird, haben die Arbeitgeber rechtlich nichts gegen sie in der Hand.